Bengalkatze: Schmusige Hauskatze und Leopard zugleich

Die Bengalkatze gehört wohl zu den hübschesten Zuchtkatzen, die die Ursprünglichkeit einer Wildkatze mit dem sanften und anhänglichen Wesen einer typischen Hauskatze in sich vereint. Erkennungszeichen für die Bengalkatze, die es als Rasse erst seit etwa 30 Jahren gibt, ist ihr getupftes, leopardenähnliches Fell. Die Bengal-Katze entstammt einer Wildkatze, nämlich der asiatischen Leopardenkatze. Anfang der 60er Jahre verpaarte die Genetikerin Jean Mill eine weibliche Bengalkatze mit einem schwarzen Hauskater.

Das Ergebnis war die erste “Leopardette” wie die Bengalkatze auch genannt wird. Natürlich waren noch Rückkreuzungen und das Einkreuzen weiterer geeigneter Rassen nötig, um die Kombination von Leopardenfell, geschmeidigem Körperbau und den menschenbezogenen Eigenschaften einer Hauskatze zu festigen. Die heutige Bengalkatze wird ausschließlich reinerbig gezüchtet, das heißt, es darf nur Bengal mit Bengal verpaart werden. Bengalkatzen sind nicht nur besonders hübsch anzusehen und elegante Katzen, sie sind auch bis ins hohe Alter extrem verspielt und aktiv.

Bengalkatzen kommunizieren gerne mit ihren Menschen und bringen dabei ausgesprochen ungewöhnliche Töne hervor. Diese “Sprachbegabung” unterscheidet sie von vielen anderen Katzen und verstärkt für viele Katzenliebhaber ihre Attraktivität. Dass sie recht junges Blut echter Wildkatzen in ihren Adern hat, wird deutlich, wenn man die Sprunggewaltigkeit einer Bengalkatze beobachtet. Auch ihre Vorliebe für Wasser unterscheidet sie von den Gewohnheiten anderer Hauskatzen und ist ein noch lebendiges Erbe ihrer wilden Verwandten.

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