Coton de Tuléar: Exklusiver Schoßhund mit Spaß an Agility

Der Coton de Tulear gehört zu den kleinen Hunderassen, die sich dem Lebenstil ihrer Bezugspersonen perfekt anpassen und deren hervorstechendsten Eigenschaften ein freundliches Wesen und ihre anhängliche, verschmuste Art sind. Der Coton de Tuléar ist ein idealer Hausgenosse und Familienhund. Leider ist diese Rasse eine Rarität, sodass ein Exemplar nur für einen Liebhaberpreis zu erwerben ist.

Kleine Hunderassen werden oft unterschätzt, es sei denn, sie haben sich als Begleithunde des Menschen schon früh als ausdauernde und mutige Jagdhunde einen Ruf erworben. Auch der Coton de Tuléar wird oft der Kategorie Luxushund oder Schoßhund zugeordnet, was auf den ersten Blick auch zutrifft. Zumindest seine Geschichte ist die eines Schoßhundes für reiche Leute. Jahrhundertelang wurde der Coton de Tuléar in der gleichnamigen Stadt im Süden Madagaskars ausschließlich für die betuchte Bevölkerung gezüchtet.

Sein hübsches Aussehen und vor allem sein besonders weiches, weißes Fell, das regelmäßig gepflegt werden muss, ließen das Interesse an seiner angenehmen Wesenart zur Nebensache werden. Dabei ist es gerade sein überaus freundliches Wesen, das den Coton de Tulear auszeichnet. Er ist intelligent und sehr anpassungsfähig. Wie von selbst fügt er sich in die Familie ein, möchte gefallen und zeigt sich sowohl Menschen wie auch Artgenossen gegenüber als absolut verträglich. Auf keinen Fall aber möchte er verzärtelt werden. Dann kann auch ein Coton de Tulear Eigenarten entwickeln, die im Zusammenleben stören können. Seiner Verspieltheit und Lernfähigkeit sollten genügend Raum gegeben werden. Regelmäßige und sportliche Bewegung – auch Agility – sind ideal für den Coton de Tulear.

Der Coton de Tuléar erreicht eine Schulterhöhe von ungefähr 30 cm und kann bis zu 7 kg schwer werden. Seine Fellfarbe ist grundsätzlich weiß und kann andersfarbige Haare aufweisen, die die rein weiße Gesamterscheinung aber nicht stören dürfen. In hübschem Kontrast dazu hat der Coton de Tulear dunkle Augen und eine dunkel gefärbte Nase. Sein Fell muss regelmäßig gebürstet werden, damit es nicht verfilzt. Außerdem fühlt sich der Coton de Tulear nur bei wärmeren Temperaturen wohl. Bei rauem nassem Wetter benötigt er einen Wärmeschutz, da ihm trotz des langen weichen Fells die wärmeisolierende Schicht der Unterwolle fehlt.

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