Dackel: Zum Verlieben: Langhaardackel und Rauhhaardackel

Sein ausgeprägtes Selbstbewusstsein lassen den Dackel manchmal eigensinnig erscheinen, aber allen Vorurteilen zum Trotz ist ein Dackel sehr gut zu erziehen. Er möchte nur von Anfang an ernst genommen werden und wissen, was er darf. Dann versprechen nicht nur seine Dackelaugen die sprichwörtlich bekannte Treue und Ergebenheit.

Der Dackel war ursprünglich in erster Linie Jagdhund und wurde für die Fuchs- und Dachsjagd gezüchtet. Er ist mutig, unerschrocken, ausdauernd, manchmal fast stur. Sein Körperbau zeichnet sich durch Kompaktheit aus.
Der Dackel gehört zu den kleinen Hunderassen und hat einen langgestrecktem Körper auf kurzen Beinen, eine kecke Kopfhaltung und einen aufmerksamem Gesichtsausdruck.

Sein Fell ist pflegeleicht und es gibt Dackel in vielen Variationen und Farbschlägen. Am augenscheinlichsten ist der Unterschied im Aussehen zwischen dem Langhaardackel und dem Rauhhaardackel. Der Rauhhaardackel sieht leicht struppig aus, Ponyfransen verdecken die blanken dunklen Augen und die Schnauze ziert eine Art Bärtchen. Der Langhaardackel hat einen sehr klar geformten Kopf mit hübsch befransten Hängeohren. An welchen Dackel man sein Herz verliert ist Geschmackssache.

Auf jeden Fall eignet sich ein Dackel durch seine unkomplizierte Art und vor allem auch wegen seiner angenehmen Größe ausgezeichnet zum Familienhund. Nur unterschätzen sollte man den Dackel nicht. Er ist zwar klein, aber ausgesprochen willensstark. Eine einfühlsame konsequente Erziehung ist von Anfang an vonnöten. Bei regelmäßigem abwechslungsreichem Training zeigt ein Dackel gerne, dass er ausgesprochen gelehrig und gern folgsam auf sein Herrchen oder Frauchen hört. Wie jeder Jagdhund braucht er genügend Auslauf und sinnvolle Spielbeschäftigung. Bei artgerechter Haltung, zu der auch eine sinnvolle und auf die Körpergröße des Dackels abgestimmte Ernährung gehört, kann ein Dackel bei guter Gesundheit weit über 10 Jahre alt werden.

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