Haustiere: Gefahr für Kinder oder gut für ihre Entwicklung?

Haustiere: Gefahr für Kinder oder gut für ihre Entwicklung?

Die positive Wirkung von Haustieren auf die Seele von Menschen ist unbestritten. Ein Hund, eine Katze, ein Pärchen Kaninchen oder Meerschweinchen sein eigen zu nennen, steht auf der Wunschrangliste von Kindern an oberster Stelle. Eltern sollten, wenn es die Umstände erlauben, dem Flehen der Kleinen nach einem vierbeinigen Spielkameraden ruhig nachgeben. Aber es muss den Eltern auch klar sein, dass sie sowohl die Verantwortung für die Haltung und die sachgerechte Pflege übernehmen.

Erst ab einem Alter von etwa vierzehn Jahren können Kinder die Verantwortung für ein Tier allein tragen. Welches Tier als Familienmitglied dann infrage kommt, muss gut überlegt werden. Für einen Hund zum Beispiel ist die Familie das Rudel und er möchte am liebsten immer “mittendrin” sein. Eine Katze mit Freigang sucht sich ihre Kontakte zu den Menschen recht eigenständig aus und taucht oft erst zu den Fütterungszeiten zu Hause auf.

Auch in reiner Wohnungshaltung bewahren sich Katzen eine größere Eigenständigkeit als Hunde, benötigen aber sowohl bei der Einrichtung ihres Heimes als auch von den Beschäftigungsmöglichkeiten Bedingungen, die ein vielfältiges Angebot zum Spielen und Erforschen ermöglichen.

Meerschweinchen dagegen führen ihr eigenes Leben mit ihren Artgenossen und sind nicht unbedingt Schmusetiere. Aber, egal welches Tier in die Familie aufgenommen wird, das bestätigen aktuelle Untersuchungen aufs Neue: Kinder, die mit Tieren aufwachsen, zeigen mehr soziale Kompetenzen und können zum Beispiel besser mit Klassenkameraden umgehen und zeigen mehr Verantwortungsbewusstsein.

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