Der Kangal gehört zur Familie der Anatolischen Hirtenhunde und ist eine vom FCI anerkannte Hunderasse aus der Türkei. Seine imposante Erscheinung kann man in letzter Zeit immer häufiger auch in unseren Regionen bewundern. Immerhin erreicht der Kangal eine Risthöhe (Schulter) der Rüden von bis zu 85 cm und ein Gewicht von 44 bis 64 kg.
Der Affenpinscher gehört zur Familie der Pinscher und Schnauzer und trägt seinen Namen aufgrund der an ein Affengesicht erinnernden Kopfform. Gezüchtet wurde er ursprünglich für die Jagd auf Mäuse und Ratten. Er wird bis zu 30 cm groß und 6 Kilo schwer, ist also ein recht kleiner Hund. Sein lebhaftes wie treues Gemüt macht ihn zu einem angenehmen Begleiter.
Border Collies sind in erster Linie Arbeitshunde und Hütehunde mit sehr variablen Einsatzaufgaben. Jeder, der sein Herz an die fantastischen, sehr agilen und lernfähigen Hunde verliert, sollte sich der Verantwortung bewusst sein. Bevor ein Border Collie zu Hause einzieht, sollte man sich über die Bedürfnisse dieses Energiebündels informieren.
Der Welsh Corgi ist bei uns so gut wie unbekannt, dabei bringt er von Natur aus genau die Eigenschaften mit, die der Vorstellung von einem idealen Familienhund entsprechen. Der walisische Zwergschäferhund fühlt sich auch in einer Großstadtwohnung wohl und ist für seine kinderfreundliche und gutmütige Art bekannt.
Der Havaneser ist eine von der FCI anerkannte Hunderasse aus dem Mittelmeerraum bzw. Kuba. Nicht auf Grund seines sehr hübschen Äußeren und seiner Größe sondern vor allem wegen seines Wesens ist der Havaneser der ideale Wohnungshund. Er ist umgänglich, anpassungsfähig, verspielt und verschmust, aber Kleffen mag er gar nicht.
Die chinesische Kaiserwitwe Tzi Hsi hat, so heißt es, gewünscht, dass der damalige Palasthund und Vorfahre des Pekinesen mit krummen und kurzen Beinen gezüchtet wurde, damit er nicht weit davonlaufen konnte. Außerdem sollte langes Fell seinen Kopf wie ein Fellkragen zieren. Heute wird der Pekinese vor allem als angenehmer Begleithund geschätzt.
Die Rasse "Irischer Wolfshund" ist eine der ältesten Hunderassen. Sein Wert für die Menschen bezeugen viele archäologischen Funde und schriftliche Dokumente. Sein Talent als Windhund ist ihm im Haus und Garten nicht unbedingt sofort anzumerken. Der Irischen Wolfshund besticht durch seine stoische Ruhe und Gelassenheit.
Rumänischen Hunderassen begegnet man nur selten, da es bis heute lediglich zwei anerkannte Rassen gibt. Eine davon ist der Mioritic. Ein Leben als Haus- und Familienhund, wie wir es gewohnt sind, führt der reinrassige Mioritic allerdings nicht. Seine Aufgabe ist es, zuverlässig bei Schafherden zu bleiben und sie vor den in Rumänien wild lebenden Wölfen zu schützen.
Respekteinflößend ist er schon auf Grund seiner sehr großen massigen Statur. Mindestens 80 cm misst ein ausgewachsener Mastiff-Rüde und wiegt um die 90 kg. Mastiff-Hündinnen sind etwa 10 cm kleiner und entsprechend leichter. Wer ein großes Anwesen zu bewachen hat und eine Vorliebe für große Hunde, der findet im Mastiff die Gutmütigkeit in Hundegestalt.
Kromfohrländer sind eine recht junge Rasse, die aus dem Siegerland stammt. Inzwischen gehören Kromfohrländer zu den beliebtesten Haus- und Begleithunden. Er ist ein sehr aufmerksamer und lauffreudiger Hund mit freundlichem Temperament. Sein Fell schützt den Hund vor Kälte und Nässe und ist für seine Pflegeleichtigkeit bekannt.
Der Landseer wird in Deutschland inzwischen selten als Haushund gehalten. Aufgrund seiner Größe benötigt dieser sanftmütige Familienhund ein Haus mit eingezäuntem Garten. Wichtig ist auch, dass er sich frei bewegen kann und überall Zutritt hat. Der enge Kontakt zur Familie ist Grundlage für seine fast unerschöpflicher Geduld und Gutmütigkeit.
Der französische Spaniel gehört zu der großen Familie der Jagdhunde und ähnelt sowohl vom Erscheinungsbild wie auch von seinen Charaktereigenschaften dem kleinen Münsterländer. Er ist ein eleganter und intelligenter Hund. Durch sein angenehmes Wesen, seine Lernfreude und seinen Gehorsam eignet er sich sowohl als Gebrauchshund wie als Begleithund.
Windhunde sind für ihre sehr menschenbezogene Art bekannt und auch der italienische Windhund besticht nicht nur durch seine Eleganz sondern vor allem durch sein freundliches und anhängliches Wesen. Er ist ein echter Charmeur, dem man kaum etwas übel nehmen kann. Dabei birgt seine zerbrechlich wirkende Gestalt eine große Portion Eigenwilligkeit in sich.
Sein verwegen anmutendes, verstrubbeltes Aussehen passt zu seinem Charakter. Als Familienhund zeigt er seine Intelligens, seine Anhänglichkeit und seine unbestechliche Wachsamkeit. Gezüchtet wurde er ursprünglich für die Jagd, wobei er sich durch besondere Ausdauer, Wendigkeit und seine robuste Natur zu bewähren hatte.
Schon sein Name verrät die ursprüngliche Bestimmung des Foxterriers. Seine Aufgabe war und ist die Jagd, wobei er sich durch besondere Ausdauer, Wendigkeit und seine robuste Natur zu bewähren hatte. Als Familienhund besticht er durch seine hohe Intelligenz, seine offen gezeigte Zuneigung und seine unbestechliche Wachsamkeit.
Der Kleinspitz gehört zur Rasse der Deutschen Spitze und ist eine von der FCI anerkannte Hunderasse. Beliebt ist der Kleinspitz für seine fröhliche Art und seine Lernfähigkeit. Er ist ein idealer Familienhund, wachsam und auf Spaziergängen bei jedem Wetter unempfindlich. Sein langes weiches Fell fällt locker und benötigt nur wenig Pflege.
Ein Chihuahua ist trotz seiner zierlichen Ausmaße zu hundert Prozent ein Hund: selbstbewusst, lebhaft, munter und energiegeladen. Er liebt Spaziergänge auch bei Wind und Wetter und vor allem sein Herrchen oder Frauchen. In ihrer Zuneigung sind diese kleinen Hunde sehr wählerisch und suchen sich unter denen, die für sie sorgen, bevorzugt einen Menschen aus, dem sie sich fest anschließen.
Boxer sind Hunde für aktive Tierfreunde. Sein Temperament, seine Spielfreude und seine Kraft wollen täglich gefordert werden. Der Boxer dankt es mit Gehorsam, Anhänglichkeit und sehr ruhigem familienfreundlichem Verhalten. Boxer gelten als absolut kinderlieb. Ihre menschenbezogene Art scheint sich oft in ihrer unnachahmlichen Mimik widerzuspiegeln.
Der Whippet wurde ursprünglich zur Kaninchenjagd von britischen Bergleuten eingesetzt. Aber wie sooft in der Geschichte unserer Rassehunde waren es die besonders angenehmen Eigenschaften dieses schlanken, schnellen Jägers, die ihn ins Interesse des Kleinadels und der wohlhabenden Landbevölkerung in England rückten und den Grundstein für eine Ziel gerichtete Zucht legten.
Der Lhasa Apso ist ein kleiner Gesellschafts- und Begleithund, der ursprünglich in Tibet beheimatet war, lange bevor er als Rassehund in Großbritannien geführt wurde. In Tibet lebte der muntere, freundliche Hund in den Tempeln und wurde von den Lamas gehalten und gezüchtet. Er galt als ein Botschafter des Friedens und Glücks und wurde als heiliger Hund verehrt.
Fast wäre die Rasse des deutschen Pinschers ausgestorben, wenn sich in den 50er Jahren nicht ein Herr Werner Jung um den Erhalt des ehemals so beliebten Stall- und Hofhundes bemüht hätte. Heute bewährt sich der Pinscher als besonders anpassungsfähiger Familienhund, der zu aktiven Stadtmenschen genauso gut passt wie zum Leben auf dem Land.
Der Greyhound ist der wohl typischste Repräsentant aus der Familie der Windhunde und hat den Ruf, der schnellste Hund der Welt zu sein. Vor allem aber gehört er zu einer Hunderasse mit einer traditionsreichen Geschichte, die von der Verehrung und der Faszination der Menschen gegenüber diesem eleganten Jagdhund zeugt, dessen Passion das Laufen in seiner vollendeten Form ist.
Lassen Sie sich bitte nicht täuschen: Einem Hundewelpen muss man manchmal widerstehen können; denn der Augenschein trügt oft. Wer sich für einen Alaskan Malamute interessiert, muss sich eingehend über die Lebensweise und die Ansprüche eines echten Arbeits- und Schlittenhundes informieren, bevor der heranwachsende - zugegeben - wunderschöne Hund zu einem "Problemhund" wird.
Podencos gehören zur Iberischen Halbinsel wie die Sonne und das Meer. Nach Deutschland gelangen diese aparten Laufhund-Schönheiten aus dem Süden meistens über Tierhilfe-Organisationen und finden hier immer mehr Anhänger und Freunde. Der Podenco ist seinem Namen nach ein Laufhund und vor allem ein Jagdhund. Typisch für ihn sind die fledermausartigen Stehohren und seine hochbeinige schlanke Gestalt.
Der Akita Inu ist untrennbar mit der japanischen Geschichte und Kultur verbunden. Er gehört zu den typisch japanischen Hunderassen, die zum Naturdenkmal Japans erklärt wurden und seit 1931 besonderen Schutz genießen. Der Akita gehört zur Familie der Spitze. Er ist ein großer kräftiger Hund mit dem für Spitze typischen, quadratisch wirkenden Körperbau.
Malteser gehören zu den wirklich sehr kleinen Kleinhunden. Sie werden nur bis 25 cm hoch und erreichen ein Höchstgewicht von nur 4 Kilo. Ihr auffälligstes Merkmal ist ihr bodenlanges seidiges Fell, das von reinweißer Farbe ist und keine Unterwolle aufweist. Seit über 2000 Jahren bewähren sich Malteser als ruhige, besonders angenehme Begleithunde.
Der Coton de Tulear gehört zu den kleinen Hunderassen, die sich dem Lebenstil ihrer Bezugspersonen perfekt anpassen und deren hervorstechendsten Eigenschaften ein freundliches Wesen und ihre anhängliche, verschmuste Art sind. Der Coton de Tuléar ist ein idealer Hausgenosse und Familienhund. Leider ist diese Rasse eine Rarität, sodass ein Exemplar nur für einen Liebhaberpreis zu erwerben ist.
Der kaukasische Owtscharka ist ein großer, kräftiger und sehr mutiger Wachhund, der schon seit Jahrhunderten Herden vor Raubtieren und Wilderern geschützt hat. Seine Heimat ist die unwirtliche und weitläufige Hochgebirgslandschaft des Kaukasus. In unseren Breitengraden benötigt er ein großes Areal, das er gemäß seiner Natur bewachen kann und dazu gehört er nur in hundeerfahrene Hände.
Etwas ungewöhnlich mutet das Aussehen eines chinesischen Schopfhundes an, was sicherlich auch daran liegen mag, dass er eher selten zu sehen ist. Chinesische Schopfhunde gibt es in mehreren Varianten, die eine so enge Verwandschaft nicht vermuten lassen. Schopfhunde gibt es mit langem schleierähnlichen Fell und haarlos und mit aparten Fellbüscheln am Kopf, der Rute und an den Pfoten.
Ohren wie Muschelchen, die Nase wie ein Schmetterling, der Kopf groß wie eine Melone - Großmuttergesicht, der Hals wie beim Nilpferd, das Hinterteil wie beim Pferd und die Beine wie beim Drachen. Das sind die chinesischen Beschreibungen des Standards eines Shar-Pei, einer sehr alten Hunderasse, deren Existenz schon aus der Zeit um etwa 200 v. Chr. nachweisbar ist.
Schon der lange Name lässt auf eine ähnlich umfangreiche Ahnentafel schließen und trifft bei dem Pyrenäenberghund auch zu. Überliefert seit dem 15. Jahrhundert versah er bei Hofe seine Dienste als Hütehund und vor allem Wachhund. Heute wird er gern als Familien- und Begleithund gehalten, fühlt sich aber erst dann wohl und ausgelastet, wenn er sich viel bewegen und ein großes Grundstück bewachen darf.
Der Rhodesian Ridgeback vereinigt zwei Tugenden in sich. Er ist seit jeher ein Jagdhund und ein Wachhund. Diese sehr alte und bodenständige Rasse stammt aus dem südlichen Afrika und auch die Kolonialherren wussten die Qualitäten dieser Rasse für sich zu nutzen. Schnelligkeit und Mut zeigte er in der Jagd auf Großkatzen und bei der Bewachung großer Farmen.
Der Mops ist der ideale Begleithund für Erwachsene jeden Alters und Kinder. Sein charmantes Aussehen, seine lebendige Gesichtsmimik und seine absolute Gutmütigkeit machen diesen kleinen kompakten Hund so beliebt. Darüber hinaus bereitet er seinem Halter durch seine unkomplizierte Art, gewitzte Intelligenz und seine Verspieltheit viel Feude. Von Loriot stammt die Weisheit: Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos.
Der West Highland Terrier ist nicht erst seit seiner Karriere als Fernsehhund ein Hundetraum in klein und schneeweiß. Aber Vorsicht, diesen Jagdhund darf man nicht unterschätzen. Der West Highland White Terrier ist ein sehr wachsames, mutiges und vor allem selbstbewußtes Tier. Sein Jagdtrieb ist stark ausgeprägt und braucht eine konsequente Erziehung. Ansonsten überwiegt sein freundliches und unkompliziertes Wesen.
Trotz seiner gewaltigen Größe oder vielleicht gerade deswegen ist der Bernhardiner der ideale Hund für Familien mit Kindern. Aggression ist diesem knuddeligen freundlichen Koloss völlig fremd. Sein Sanftmut, sein feiner Geruchssinn, sein Orientierungsvermögen und seine Zuverlässigkeit begründeten eine Karriere als Rettungshund in unwegsamen Lawinenfeldern und machten ihn weltberühmt.
Der Berner Sennenhund ist ein sehr kräftiger Hund mit sanftem Gemüt. Rüden können bis zu 70 cm Schulterhöhe erreichen und ein Gewicht von über 50 Kilo. Sein Fell ist langhaarig, seidig und kann ein bisschen gewellt sein. Die drei Farben Schwarz Weiß und Braun sind die typischen Fellfarben für einen Berner Sennenhund. Besonders hübsch sind die weiße Blesse, der ebenfalls helle Brustlatz und die weiße Schwanzspitze. Seinen Charakter zeichnen ausgeprägte Wachsamkeit und Kinderfreundlichkeit aus.
Der Chow-Chow ist ein Hund für Individualisten und Hundekenner. Auf den ersten Blick erscheint der Chow-Chow unnahbar und misstrauisch. In der Tat ist es nicht so einfach, sein Herz zu gewinnen. Er muss von kleinauf konsequent an alle Dinge gewöhnt werden, die in seinem Leben von Bedeutung sind. Auf plötzliche Veränderungen reagiert er oft mit Rückzug und Verschlossenheit.
Die Grundstimmung des Dobermanns ist freundlich und friedlich. Sein Temperament und seine Sensibilität erfordern aber eine konsequente einfühlsame Erziehung. Mit engem Familienanschluss und der Möglichkeit seine Agilität und Wachsamkeit z.B. beim Hundesport unter Beweis stellen zu können, ist ein Dobermann zu Hause anhänglich, treu und kinderliebend.
Eurasier gehören zu einer vergleichsweise jungen Rasse. Erst seit den 60ger Jahren wird sie gezüchtet. Der Wunsch nach einem Familienhund mit ausgesucht zuverlässigen Eigenschaften waren die Wiege dieses selbstbewussten, ruhigen und ausgeglichenen Hundes. Sein Äußeres erinnert stark an den Wolfsspitz. Beide haben ein Fell aus dichter Unterwolle und langem Deckhaar, allerdings gibt es den Eurasier in vielen verschiedenen Farbschlägen.
Der Foxterrier ist einer der agilsten Hunde von angenehmer Größe, der sich in einer Familie wohlfühlt. Er ist verträglich, kinderlieb und wachsam. Als ursprünglich für die Jagd eingesetzter Hund ist er außerdem noch robust, intelligent, arbeitsfreudig und dabei sehr ausgeglichen. Ein Foxterrier passt sich jeder Situation an und kann problemlos überall mitgenommen werden.
Der Pudel ist ein ausgezeichneter Familienhund. Tägliche Bewegung und Spielstunden mit Herrchen, Frauchen oder Familienangehörigen genießt er. Ansonsten ist er pflegeleicht und auf Grund seiner angenehmen Größe problemlos überallhin mitzunehmen. Er gehört zu den Hunderassen, die keinen Haarwechsel haben und ist daher oft für Allergiker geeignet.
Münsterländer sind mit Herz und Seele Jagdhunde, was nicht heißen soll, dass sie sich als Familienhund nicht eignen. Im Gegenteil: Ihr Charakter und ihr Temperament erfüllen sehr gut die Ansprüche an einen Haushund. Münsterländer sind gewitzt, sehr intelligent und lernfähig. Sie verbinden impulsive Lebendigkeit mit großer Anhänglichkeit.
Der Basset strahlt durch und durch Gemütsruhe aus. Sein freundliches und ruhiges Wesen lassen ihn auch in Familien gut zurecht kommen. Er zeigt Spielfreude und Sanftmut und lässt sich sehr schnell in die Familie integrieren. Seine gedrungene und sehr massige Körperform und die kurzen Beine erlauben dem Basset normalerweise keine schnellen und langen Läufe, es sei denn seine feine Nase hat die Witterung von Wild aufgenommen.
Der Collie hat alle guten Eigenschaften, die ein Hütehund haben muss. Er ist intelligent, lernfähig und zuverlässig. Als Familienhund ist er ganz besonders Kindern zugeneigt. Fremden gegenüber zeigt er sich sehr wachsam. Dieser geschmeidige und aktive Hund hat schön gefärbtes dichtes Fell. Das Deckhaar ist lang und straff mit pelzigem Unterhaar. Den Collie gibt es in unterschiedlichen Farbschlägen, die die Zuchtverbände festgelegt haben.
Weimaraner sind sehr auffällige Hunde. Aber wer sich auf den ersten Blick in einen solchen Hund vernarrt, muss wissen, dass der Weimaraner sich nur als Jagdhund wohlfühlen kann. Er braucht die Arbeit, für die er seit Jahrhunderten gezüchtet und ausgebildet wird. Jäger finden in einem Weimaraner einen vielseitigen, anhänglichen, passionierten Jagdhund mit ausdauernder, aber nicht allzu temperamentvoller Suchleidenschaft.
Die französische Bulldogge ist ein pflegeleichter und unkomplizierter Begleit- und Gesellschaftshund. Sein grimmig wirkendes Äußeres steht in reizvollem Kontrast zum wahren Charakter des Hundes. Er ist ohne Einschränkung auch für Hundeanfänger und Familien mit Kindern geeignet. Bulldoggen sind dafür bekannt sich nachts in Betten zu schleichen und dort laut hörbar zu schnarchen.
Der Name Barsoi leitet sich von dem russischen Wort "schnell" ab und trifft genau die auffälligste Fähigkeit dieses hochbeinigen sehr schlanken Hundes. Außerdem ist der russische Windhund ein liebenswürdiger und anhänglicher Begleithund, der ruhige Gelassenheit ausstrahlt. Fremden gegenüber ist er zurückhaltend und auch bei Hunden zieht er es vor auf Abstand zu bleiben.
Die Familie der Schweißhunde ist groß und je nach Region haben sich spezielle Rassen etabliert. Der bayerische Schweißhund ist ein mittelgroßer ausdauernder Laufhund, der sich nicht nur bei der Jagd bewährt hat sondern auch seit jeher als Familienhund geschätzt wird. Er ist gelehrig, anhänglich und gehorsam.
Beagle sind ausgesprochen hübsch gezeichnete wohl proportionierte kleine Hunde mit sehr sympathisch fröhlicher Ausstrahlung. Trotzdem eignet er sich nur bedingt als Familienhund. Ein Grund ist, dass er als Meutehund die Gesellschaft von Artgenossen braucht oder einen Besitzer, der sich viel und intensiv mit dem Hund und seiner Erziehung beschäftigt.
Der afghanische Windhund hat den Ruf ein Tier für Individualisten mit dem Wunsch nach einem besonders auffälligen Hund zu sein. Das lange und seidige Fell kann alle Farben aufweisen, wobei die Farben Rot, Creme, Silber, Schwarz, Schwarz-gescheckt, Schwarzbraun, Silber-schwarz, Blau und Domino am häufigsten vorkommen. Wer den afghanischen Windhund zu Hause hält, sollte sich auf einen Hund einstellen, der eine einfühlsame konsequente Erziehung braucht.
Der Bearded Collie ist ein Hütehund mit schottischen Wurzeln. Typisch für seinen Charakter ist seine absolute Gutmütigkeit. Er gilt als völlig aggressionsfrei und und wird heute hauptsächlich als Familienhund gezüchtet. Sein dichtes, langes Fell erinnert noch an seine Herkunft als Hütehund im schottischen Hochland und verleiht ihm ein knuddeliges, freundliches Aussehen, das absolut zu seinem Wesen passt.
Das enge Zusammenleben mit Menschen scheint jedem Labrador von Anfang an im Blut zu liegen. Er beobachtet sein Herrchen oder Frauchen aufmerksam und wartet geradezu darauf, einen Befehl auszuführen. Seine Gelehrigkeit lässt ihn schnell lernen, sich anzupassen und zu gefallen. Mit seiner naturgegebenen Freundlichkeit, seiner Intelligenz und seinem Gehorsm ist der Labrador der perfekte Familienhund.
Der Mudi ist ein ungarischer Hirtenhund. Wegen seines hübschen Aussehens und seiner ursprünglichen und unverwüstlichen Charktereigenschaften als Hirtenhund erfreut er sich bei Hundeliebhabern ganz besonderer Beliebtheit. Auffallend sind zum einen die schönen Proportionen dieses mittelgroßen schlanken Hundes mit Stehohren, einem klaren Gesicht und dichtem, mittellangen Fell und zum anderen seine wolfsähnliche Ausstrahlung. Wie sein Urvater verschafft er sich mit anhaltendem und durchdringendem Blickkontakt Respekt.
Es gibt viel Gründe, warum ein Dalmatiner bei Ihnen ein Zuhause finden sollte. Wer sich einen Haushund wünscht, der freundlich, temperamentvoll und gelehrig ist und mit seinem Aussehen auffällt, findet in dem Dalmatiner nicht nur die gewünschten Charakterzüge, sondern auch einen der hübschesten Hunde. Schwarze Tupfen auf Weiß zieren sein Fell und sind sein Erkennungszeichen. Dass jeder Dalmatiner so individuell anders aussieht, ist ein weiterer Grund sein Herz an ihn zu verlieren.
Wo immer er auftaucht, zieht er die Blicke auf sich: Der Wolfsspitz ist eine besonders auffällige und imposante Hunderasse. Sein schönes langes und dichtes Fell trägt alle Grautöne eines Wolfspelzes und ist völlig schmutzabweisend. Sein Gesichtszüge lassen wachsame Aufmerksamkeit und ein offenes freundliches Wesen erkennen. Der Wolfsspitz lässt sich leicht erziehen und besticht durch sein ausgeglichenes Wesen und ein immer der Situation angepasstes Temperament.
Der Yorkshire Terrier ist ein echter Terrier. Auch wenn er mit seiner Größe und seinem putzigen Äußeren auf den ersten Blick nicht danach aussieht, verschafft er sich mutig und wenn es sein muss, auch mit seinen kleinen spitzen Zähnen Respekt. Ansonsten ist der Yorkshire Terrier ein anpassungsfähiger und liebenswerter Hausgenosse, dessen Nähe übrigens auch sehr oft von Allergikern vertragen wird, weil der Yorkshire Terrier nicht wie andere Hunde ein Fell sondern Haare hat.
Einen Jack Russell Terrier als Haus- und Familienhund zu halten hat viele gute Gründe. Sein temperamentvolles freundliches Naturell und seine kleine Statur lassen sich auch gut mit den Gegebenheiten einer Stadtwohnung vereinbaren. Der Jack Russel Terrier gilt als kinderlieb. Er ist umgänglich, anpassungsfähig und gesundheitlich sehr robust. Bei entsprechender Haltung bleibt er bis ins hohe Alter fit. Nicht selten erreicht er bei guter Gesundheit ein Alter von 15 bis 18 Jahren.
Sein ausgeprägtes Selbstbewusstsein lassen den Dackel manchmal eigensinnig erscheinen, aber allen Vorurteilen zum Trotz ist ein Dackel sehr gut zu erziehen. Er möchte nur von Anfang an ernst genommen werden und wissen, was er darf. Dann versprechen nicht nur seine Dackelaugen die sprichwörtlich bekannte Treue und Ergebenheit.
Kaum ein anderer Hund hat ein so weit verbreitetes Image als gutmütiger gelehriger und treuer Familienhund wie der Golden Retriever und das vollkommen zu Recht: Der Golden Retriever scheint ohne Menschen nur ein halber Hund zu sein. Er gilt als ausgesprochen leicht zu führen, höchst lernwillig und seiner Familie treu ergeben.
Der Deutsche Schäferhund gilt allgemein als der vielseitigste und dem Menschen treu ergebene Hund, wenn man ihn gut und einfühlsam erzogen hat. Seine würdevolle, fast majestätische und Fremden auf jeden Fall Respekt einflößende Erscheinung ist gepaart mit einem ausgeglichenen Wesen, das Nervenstärke, Kinderfreundlichkeit und Gutartigkeit auszeichnet. Seine Intelligenz beweist er in schwierigen Situationen. Wenn es die Lage erfordert, kann er auch kämpferisch und hart sein, mutig und sehr ausdauernd.
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