Der Polizei verdanken zwölf Welpen ihre Rettung. Sie wurden aus den Fängen skrupelloser Hundehändler befreit. Die verwahrlosten kleinen Vierbeiner müssen nun im Tierheim wieder aufgepäppelt werden. Die Polizisten aus Bersenbrück und der Ermittlungsgruppe Umwelt sowie Mitarbeiter des Veterinäramtes hatten die Hunde in zwei Wohnungen in Bippen und Kettenkamp sichergestellt.
Hintergrund für diese Aktion war ein Verfahren wegen des Verdachts der illegalen Hundezucht und weiterer Verstöße gegen das Tierschutzgesetz. Die "Retter" fanden die zwölf Welpen vor, die größtenteils aus Slowenien und Tschechien stammen und offensichtlich illegal eingeführt worden waren. Die Welpen machten ein stark geschwächten Eindruck und wurden untersucht.
Sie leiden unter Milbenbefall, Durchfall und Husten. Nach den bisherigen Ermittlungen waren die Beschuldigten (ein 24 Jahre altes Paar und eine 62-jährige Frau) einem Parkplatz in Garbsen in den Besitz der Jungtiere gekommen. Die Hundehändler müssen sich nun auf saftige Strafen von bis zu 5000 Euro einstellen. In besonders schweren Fällen drohen auch Haftstrafen.