Hunde im Alter: Wenn der Hund in die Jahre kommt

Hunde im Alter: Wenn der Hund in die Jahre kommt

Auch an Hunden geht das Alter nicht spurlos vorüber. Erst sind es ein paar weiße Haare um die Schnauze herum, aber mit der Zeit wird es uns bewusst, dass unser Hund kein junger Hüpfer mehr ist. Angenehm ist meistens die einkehrende Gelassenheit eines älteren Hundes dem Leben gegenüber.

Aber, auch wenn es uns manchmal einen Stich versetzt, das Älterwerden ist ein ganz natürlicher Abschnitt im Leben unserer Haustiere. Unser Bestreben sollte es sein, die Veränderungen, die sich in diesem Lebensabschnitt für unsere Hunde ergeben, zu akzeptieren und darauf einzugehen.

Das Älterwerden unserer Haustiere vollzieht sich nach den gleichen Prinzipien wie das des Menschen. Die Leistungen der Sinnesorgane lassen nach: In der gewohnten Umgebung kann der Hund auch mit stark eingeschränkter Sehfähigkeit noch erstaunlich gut zurecht kommen. Erst, wenn Möbel nicht an ihrem gewohnten Platz stehen, fällt uns auf, dass der Hund dagegen läuft. Bälle zu finden wird schwieriger und das Fangen von Leckerchen gelingt nicht mehr.

Auch das Gehör lässt mit der Zeit nach. Wenn der Hund auf unser Rufen und unseren Pfiff nicht mehr zuverlässig reagiert, so muss das nicht unbedingt für eine Taubheit sprechen, jedoch sollte man auch an diese Möglichkeit denken. Oft hört der alte Hund zwar noch, jedoch nur noch Geräusche bestimmter Lautstärke und Tonhöhe. Auch das Richtungshören ist beim älteren und alten Hund stark eingeschränkt. Am sichersten läuft der Hund nun draußen an der Leine.

Probleme mit dem Bewegungsapparat und dem Rücken sind typische Alterserscheinungen, die besonders gerne großwüchsige Hunderassen sowie Hunderassen mit kurzen Beinen und langem Rücken betreffen. Hier ist es wichtig, darauf zu achten, dass betroffene Hunde möglichst keine Treppen gehen sollten und dass man sie nicht vom Sofa oder aus dem Auto springen läßt.

Die wichtigste Maßnahme ist jedoch auf das Gewicht des Hundes zu achten und Übergewicht von Anfang an zu vermeiden. Manche alten Hunde neigen aber auch zu Untergewicht, das ebenfalls zu verhindern ist. Ein Besuch beim Tierarzt und eine gründliche Untersuchung helfen in punkto Futter die richtige Entscheidung zu treffen.

Es gibt spezielle Futtersorten für Senioren, die dem veränderten Energiehaushalt und Stoffwechsel Rechnung tragen. Es sind Mischungen mit besonders leicht verdaulichen hochwertigen Rohstoffen, angepaßtem Gehalt an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen sowie reduziertem Protein- und Fettgehalt. Darüber hinaus braucht der alte Hund nach wie vor die Zuneigung seines Herrchens und Frauchens oder der ganzen Familie.

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