Da staunte der 31jährige Tierpfleger Maik Elbers nicht schlecht, als er seinen Wurf Streifenhörnchen genauer in Augenschein nahm. Unter den vier putzmunteren Streifenhörnchen war ein Albino. Als seine Geschwister im Alter von etwa 14 Tagen die typische Streifenfärbung des Fells ausbildeten, blieb eins schneeweiß.
Ein Albino bei Streifenhörnchen ist eine Seltenheit, weiß der Hobbyzüchter aus Alpen zu berichten. Schon sein Großvater widmete sich der Haltung und Nachzucht von Streifenhörnchen, aber ein Albino war bislang noch nicht dabei. Aber nicht nur durch sein schneeweißes Fell und seine blutroten Äuglein unterscheidet sich das Albino-Hörnchen von seinen Geschwistern.
Sein Besitzer taufte es nach seinem großen weißen Bären-Namensvetter auf den Namen Knut und das Albino-Männchen mit dem großen Namen dankt diese Auszeichnung mit besonderer Zutraulichkeit. Er frisst Erdnüsse am liebsten direkt aus der Hand von Maik Elbers und wird im Gegensatz zu seinen Geschwistern mit Streifen auch bei dem Hobbyzüchter bleiben.