Klapperstörche im Blockland: Warten auf Nachwuchs

Klapperstörche im Blockland: Warten auf Nachwuchs

2015 war ein gutes und besonderes Jahr für das Blockland bei Bremen: Seit 25 Jahren brütete hier das erste Mal wieder ein Weißstorchpärchen erfolgreich und zog einen Jungvogel auf. Im Schutz des Bio-Bauernhofes kümmerten sich die Storcheltern um das Wohl ihres Sprösslings und suchten erfolgreich auf den weiten Wiesen des Blocklandes nach Nahrung. Es zahlt sich offensichtlich aus, dass in den letzten Jahren Kleingewässer angelegt und die Gräben gereinigt wurden. Im Herbst hieß es dann Abschied nehmen von der Storchenfamilie, die ins Winterquartier aufbrach, und nun hat das Warten und die bange Frage, ob sie wiederkommen ein Ende:

Sie sind zurück, die Störche, und es sieht ganz so aus, als interessierten sich schon mehrere der selten gewordenen Frühlingsboten für das Blockland. Vater Storch aus dem letzten Jahr, von allen liebevoll Max genannt, hat jedenfalls seine alte Wohnung bezogen. An seiner Seite wurde allerdings eine neue Störchin entdeckt. Auch wenn das Schicksal der Storchenmutter aus dem letzten Jahr ungewiss ist, eins ist ganz sicher. Die beiden Störche auf dem Horst sind ein Paar und die Familienplanung offensichtlich.

Bleibt den verliebten Störchen zu wünschen, dass es mit dem Nachwuchs klappt und – auch wenn wir Menschen im Sommer von Sonne gar nicht genug bekommen können, 2016 ein warmer Sommer mit genügend Regen dafür sorgt, dass er für die Storchenkinder nicht zu kalt und der Tisch immer reichlich mit allem, was Familie Storch braucht, gedeckt ist: Also Würmer und Insekten für die erste Zeit und dann Mäuse, Frösche und andere kleine Beutetiere, wenn die Kleinen über den Nestrand schauen können. Wir drücken die Daumen und warten auf Lebenszeichen aus dem Blockland.

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