Maine Coon Katze: Anhänglich und mitteilsam (fast) wie ein Hund

Die Maine Coon Katze gehört zu den größten Katzenrassen der Welt, und auch sonst hebt sie sich deutlich von anderen Katzen ab. So wird sie allgemein auch als “Hundskatze” bezeichnet, was sicherlich an ihrer sehr anhänglichen, verspielten Art liegt, aber vor allem an ihrer Eigenart sich mit Gurren und Maunzen ständig mit Menschen oder Artgenossen mitzuteilen und Aufmerksamkeit einzufordern.

Die Maine Coon Katze gehört zu den größten und schwersten Katzen der Welt. Sie hat ein langes, dichtes und wasserabweisendes Fell. Zwischen den Zehen ragen Fellbüschel, die “Schneeschuhe”, heraus, die ein Einsinken im Schnee verhindern sollen. Obwohl die Maine Coon Katze allerbestens für das Leben in der freien Natur ausgerüstet ist, fühlt sie sich in der Nähe von Menschen oder ihresgleichen am wohlsten. Als Rassekatze wird sie meistens ausschließlich in der Wohnung gehalten.

Maine Coon Katzen sind intelligente und verspielte Tiere. Sie brauchen und suchen sich ständig Beschäftigung. Wer sich eine Maine Coon Katze als Hausgenossen wünscht, sollte entweder sehr viel Zeit mit ihr verbringen können oder sich am besten gleich zwei Tiere zulegen. Eine Maine Coon Katze, die sich allein fühlt und langweilt, kann schon einmal die Wohnung auf den Kopf stellen. Sie benutzt mit Vorliebe ihre vorderen Pfoten, mit denen sie sehr geschickt hantieren kann.

Eine Maine Coon Katze kann z.B. Türen und Wasserhähne öffnen. Außerdem verschleppt sie gerne alles, was sie bewegen kann und nicht selten finden sich vermisste Kleingegenstände unter Sofas und in anderen Verstecken wieder. Eine Maine Coon Katze ist erst mit etwa vier Jahren ausgewachsen und auch erst ab diesem Alter ist damit zu rechnen, dass ihre Expermentierlust mit allem, was sie in die Pfoten bekommt, etwas nachlässt.

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