Mittel gegen Zecken: Kokosöl schützt Hunde ohne Chemie

Kokosöl hilft auf natürliche Weise: So geht es…

Hochsaison für Zecken. Zum Schutz gegen die Quälgeister gibt es eine Vielzahl an Zeckenschutzmitteln, aber chemische Mittel haben Nebenwirkungen. Als garantiert chemiefreie Superwaffe gegen Zecken wird zur Zeit Kokosöl genannt. Ein Grund für die Suche nach möglichst natürlichen Heilmitteln ist sicherlich, dass viele Hunde heftig auf die Behandlung mit den gängigen Präparaten reagieren. Kokosöl soll nicht nur helfen; es ist darüber hinaus noch sehr gesund für Hunde. Der Wirkstoff, der Parasiten wie die Zecken vertreibt, ist die im Kokosöl enthaltene Laurinsäure. Das Öl eignet sich nicht nur für die äußere Anwendung durch Auftragen und Einreiben des Felles sondern auch als Zugabe zum Futter.

Die gefürchtete Borreliose ist ein guter Grund Zeckenbefall nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Abgesehen davon, dass eine Zecke vor allem Hunde mit dichtem und langen Fell lange unentdeckt als Wirt benutzen kann und ein Absuchen nicht immer von Erfolg gekrönt ist, birgt auch das Entfernen von fest sitzenden Zecken Risiken. Warum nicht gleich die Beißlust von Zecken verhindern, wenn ihnen ein Geruch entgegenströmt, der signalisiert: Hier schmeckt nichts! Die Anwendung des natürlichen Abwehrmittels ist unkompliziert: Ein paar Tropfen Kokosöl für Hunde wird zwischen den Handflächen durch Reiben verteilt und anschließend in das Fell gestreichelt.

Ähnlich wie die bekanntesten anderen Mittel, kann Kokosöl für Hunde auch direkt auf die Haut aufgetragen werden: Dazu scheitelt man das Fell und tropft ein wenig Öl punktgenau auf die Haut. Da die abschreckende Wirkung über den ausströmenden Geruch mit der Zeit nachlässt, muss die Behandlung regelmäßig wiederholt werden. Am besten spricht man mit dem Tierarzt/der Tierärztin des Vertrauens über den geeigneten Einsatz speziell für das eigene Tier. Übrigens wird dem Kokosöl für Hunde auch ein Schutz gegen Flöhe nachgesagt.

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