Das Besondere an dem Reisfink ist die Tatsache, dass sowohl Männchen wie auch das Weibchen ein gleich buntes oder gleichfarbiges Gefieder haben. Unterscheiden kann man die beiden nur daran, dass das Weibchen nicht singen kann. Der Reisfink wird schon seit Jahrhunderten als Ziervogel gehalten. Er fühlt sich in der Nähe von Menschen schnell wohl und eignet sich auch für Vogelliebhaber, die über wenig Erfahrung verfügen.
Laufenten stammen ursprünglich von den Stockenten Südostasiens ab. Verglichen mit ihren Vorfahren fällt bei den indischen Laufenten sofort der sehr schlanke Körper mit dem langem Hals auf, der sich beim Laufen fast senkrecht aufrichtet. Laufenten fressen mit Vorliebe Schnecken und können im Gegensatz zu ihren Artgenossen nicht fliegen.
Der Kakadu gehört zur Familie der Papageien. Er ist gelehrig, neugierig und gewitzt und ahmt mit Vorliebe Geräusche nach. Seine Sprachbegabung ist weniger ausgeprägt als bei seinem größeren Verwandten, dem Graupapagei. Typisch für den Kakadu ist die Federhaube, die er je nach Laune bewegt und die ihm ein besonders reizvolles Aussehen verleiht. Bei der richtigen Pflege wird ein Kakadu bald zahm und schließt sich sehr eng an seinen Pfleger an.
Zebrafinken gehören zu den Vögeln, die sich im Vogelkäfig und in Volieren bei uns schnell sehr wohlfühlen. Da der natürliche Lebensraum des Prachtfinken, wie er auch genannt wird, durch häufige Trockenheit und zeitweise sehr karges Nahrungsangebot bestimmt ist, reagiert er auf die günstigen Bedingungen im Käfig mit ständiger Paarungs-und Brutbereitschaft. Auch Laien gelingt die Nachzucht von Prachtfinken-Familien, die natürlich der Stolz aller Hobbyzüchter sind.
Wellensittiche können nahezu problemlos in jeder Wohnung gehalten werden. Diese geselligen, munteren und Fröhlichkeit verbreitenden Kleinpapageien sind recht anspruchslose Käfig- und Volierenbewohner. Wie es sich für einen Vetreter aus der Familie der Papageien gehört, lernt der Wellensittich handzahm zu werden und mit Geschick kleine Kunststückchen auszuführen. Ganz besonders einzeln gehaltene Wellensittiche benötigen die intensive Zuwendung des Halters und sinnvolle Beschäftigung und Spielangebote.
Faszinierend und exotisch sind Graupapageien für nahezu jeden, aber als Heimtier eignet er sich nur für Menschen mit sehr viel Tageszeit. Diese intelligenten und sehr sensiblen Tiere suchen sich einen Sozialpartner, mit dem sie ihr Leben lang zusammen bleiben. Ein Mensch ist keine Ersatz für die sehr treue Lebnsgemeinschaft zweier Graupapageien. Die paarweise Haltung dieser anspruchsvollen und imponierenden Vögel sollte inzwischen selbstverständlich sein.
Nymphensittiche sind gesellige und gelehrige Tiere. Am wohlsten fühlen sie sich in Gefangenschaft, wenn sie als Pärchen gehalten werden. Entgegen der weit verbreiteten Meinung werden auch Vögel, die in Gruppen gehalten werden, handzahm und sehr zutraulich. Eine Einzelhaltung bringt also keinerlei Vorteile für die innige Beziehung zwischen Mensch und Tier. Artgerecht gehaltene Tiere erfreuen dafür bis zu 20 Jahre bei guter Gesundheit mit ihrem munteren Wesen ihre Besitzer.
Sein Gesang und sein munteres Wesen haben den Kanarienvogel zu einem der beliebtesten Haustiere werden lassen. Der zierliche Vogel fühlt sich in Gesellschaft am wohlsten und sollte paarweise gehalten werden. Erst dann zeigt der kleine Sänger, wie vielfältig er mit seinen Artgenossen kommuniziert. Der Kanarienvogel verfügt über eine Vielzahl eindeutig zu verstehender Körper und Verhaltenssignale, die bei der Käfighaltung sehr gut zu beobachten sind. Auch seinen wohlklingenden und ausdauernden Gesang widmet das Männchen einem Weibchen oder versucht ein anderes Männchen damit zu übertrumpfen. Männchen sollten allerdings einzeln in einem Käfig gehalten werden.
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