PETA kritisiert Handel mit Tieren: Hauptsache, die Kasse klingelt?

Von Zierfischen und Terrarientieren abgesehen leben in Deutschlands Haushalten laut der Tierschutz-Organisation Peta über 23 Millionen Heimtiere. Mit diesen macht die Heimtierbranche in Deutschland über 3 Milliarden Euro Umsatz. Vor dem Hintergrund dieser Zahlen weist die Organisation mit einem eigenen Stand auf der Messe “Animal” in Stuttgart auf schwere Missstände hin. So würde immer unverantwortlicher bei Zucht und Handel von Tieren umgegangen, immer mehr Tiere würden nicht artgerecht gehalten oder von übeforderten Besitzern ausgesetzt oder ins Tierheim gebracht.

Der Stand von Peta befindet sich in Halle 3 auf der am 8. und 9. November stattfindenden Messe. Dort informieren die Tierschützer interessierte Besucher ausführlich zu allen Themen rund ums Haustier. Auch soll beraten werden, um unüberlegten Tier-Käufe vorzubeugen. Wer selbst aktiv werden möchte, kann sich am Peta-Stand für ein generelles Verkaufsverbot von Tieren über den Zootierfachhandel sowie für ein Heimtierschutzgesetz, das 1998 bereits in der Koalitionsvereinbarung von Rot-Grün aufgenommen worden war und die Haltung von Tieren in Privathaushalten regelt, einsetzen.

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