In den Sommermonaten häufen sich die Fälle, in denen exotische Tiere wie Schlangen an Orten entdeckt werden, an denen sie keiner vermutet und wohin sie auch nicht gehören. Aber es ist schon etwas besonderes eine drei Meter lange Boa Constrictor unter einem Auto zu entdecken, wie es jetzt in Wien passiert ist.
Passanten entdeckten den ungewöhnichen Passagier in Wien.
Eine Kornnatter schreckte einen Bewohner eines Wohnhauses in Verl auf. Der 40-jährige Mann hatte das fingerdicke, rot-weiß gestreifte Reptil in einem Gebüsch vor einem Wohnhaus entdeckt und die Polizei informiert. Die Polizeibeamten fingen die Schlange wieder ein und suchen nun nach dem rechtmäßigen Besitzer.
Kornnattern gehören zu den Würgeschlangen und sind ungiftig.
Kragenechsen gehören zu den faszinierenden Reptilien, die sich immer größerer Beliebtheit erfreuen. Ihre Haltung ist nicht schwer, erfordert aber einige Kenntnisse. Zur Grundausstattung gehört in jedem Fall ein ausreichend großes Terrarium und artgerechte Haltung, dann wird eine Kragenechse recht zutraulich, frisst aus der Hand und lässt sich streicheln.
Die Königsnatter ist eine der hübschesten Schlangen, die sich leicht im Tarrarium halten lassen. Ihre auffällige Schuppenfärbung und ihr schlanker Kopf mit den blanken schwarzen Augen machen sie zu einem Schmuckstück in jedem Terrarium. Die Königsnatter ist ein aktives Reptil und lässt sich ausgezeichnet bei ihren Aktivitäten beobachten. Bei frühzeitiger Gewöhnung kann sie sogar recht handzahm werden. Vorsicht ist nur geboten, wenn sie Hunger hat.
Die Chinesische Rotbauchunke gilt als das ideale Terrariumtier für Anfänger, die sich Amphibien als Haustier halten wollen. Amphibien wie die chinesische Rotbauchunke fühlen sich wohl, wenn 2/3 der Fläche im Terrarium aus Wasser bestehen. Der übrige landähnliche Raum sollte mit Kletterästen ausgestattet sein. In einem 80 x 40 x 40 bemessenen Aqua-Terrarium lassen sich bis zu vier Tiere halten und pflegen.
Der Grüne Leguan gehört zu den anspruchsvollen Terrariumbewohnern und dankt artgerechte Haltung in der Gefangenschaft mit einem hohen Lebensalter, das zwischen 15 und 20 Jahren liegen kann. Mit einer Körper- und Schwanzlänge von bis zu 1,80m benötigt er als ausgewachsenes Tier ein Terrarium in ausreichender Größe. Der Grüne Leguan wird vor allem, wenn er aus Hobbynachzuchten stammt, handzahm und ist damit für jeden Reptilienfreund mehr als nur ein interessantes Beobachtungstier.
Spinnen haben nur Freunde oder Feinde. Man mag sie, lässt sich von ihnen faszinieren oder empfindet Abscheu und bleibt auf Distanz. Ganz besondere Mythen umranken seit jeher die Vogelspinne, die sich sehr gut im Terrarium halten und beobachten lässt. Die achtbeinige exotische Schönheit bevölkert schon seit Urzeiten, nämlich seit dem Karbon, vorrangig unsere tropischen bis subtropischen Klimazonen. Vogelspinnen sind sehr anpassungsfähige Terrarienbewohner. Sie fühlen sich bei ganz normalen Lichtverhältnissen und Zimmertemperaturen wohl.
Mythen und Sagen ranken sich um das Leben von Schildkröten. Sie verkörpern meistens das Gute, Seelenvolle und gelten als Sitz der Weisheit. Tatsache ist, dass Schildkröten schon die Erde bevölkerten, als es die Dinosaurier noch gar nicht gab. Ihre Anpassungsfähigkeit ließ sie bis heute überleben. Nur der Mensch stellt eine ernsthafte Gefahr für die Schildkrötenpopulation dar. Eine Schildkröte als Haustier zu halten, ist inzwischen zu einem sehr ernstzunehmenden Hobby geworden und stellt eine verantwortungsvolle Aufgabe dar.
Schlangen sind Überlebenskünstler und finden bei Terrariumfreunden immer mehr Anhänger. Die Faszination, die von ihnen ausgeht liegt in ihrem unnahbar scheinenden Wesen begründet, ihren lautlosen fließenden Bewegungen und ihrer wunderschön gemusterten Schuppenhaut, die sie in regelmäßigen Abständen vollständig abwirft. Die Kornnatter ist eine ungiftige Schlange, die sich leicht im Terrarium halten lässt und sich auch für Neulinge unter den Schlangenliebhabern eignet.
Wer sein Herz an Terrarien und deren Bau verloren hat, kann sich auch als Anfänger an die Haltung und Pflege von Bartagamen heranwagen. Diese in Australiens Wüstenregionen beheimateten Kleinechsen fühlen sich in einem sinnvoll eingerichteten Terrarium wohl und lassen sich gut beobachten. Bei guter Pflege können sie sogar handzahm werden, sollten allerdings nie über längere Zeit aus ihrem Terrarium herausgenommen werden.
Als könnten sie die physikalischen Gesetze außer Kraft setzen mutet es an, wenn Geckos mit ihren Haftlamellen über Kopf an Glasscheiben von Terrarien kleben und vorwärts klettern. Die hübschen Exoten sind sehr beliebte Terrariumbewohner und je nach Gattung eignen sie sich auch für Terrariumanfänger. Es gibt tagaktive Arten und Geckos, die bevorzugt in der Dämmerung und nachts ihre Revier erkunden. Ob ein Gecko zu den Tagtieren gehört oder zu den Nachtschwärmern, erkennt man an der Form der Pupille. Typisch für nachtaktive Tiere ist die spaltförmige Pupille.
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