Schmetterlingsbuntbarsch: Zierfisch für Aquarienkenner

Der Schmetterlingsbuntbarsch ist ein munterer Aquariumbewohner, der sich besonders gut mit dem Roten Neon vergesellschaften lässt. Während er sich bei der Fütterung unproblematisch und nicht wählerisch zeigt, ist er sehr empfindlich gegenüber plötzlichem Wasserwechsel. Gelingen die Eingewöhnung und die regelmäßigen Wasserwechsel, sind sogar erfolgreiche Nachzuchten möglich.

Der Schmetterlingsbuntbarsch steht in dem Ruf kein Fisch für Aquariumanfänger zu sein. Wer sich dennoch den Wunsch nach einem Pärchen Schmetterlingsbuntbarsche im eigenen Aquarium erfüllen möchte, sollte sich eingehend über die Besonderheiten dieser hübschen Fische aus der Familie der Barschartigen informieren. Ursprünglich lebt der Schmetterlingsbuntbarsch im Gebiet des Orinoko und den anderen Gewässern der Llanos in Venezuela und Kolumbien.

Bei den Aquarianern besonders beliebt ist der blaue Schmetterlingsbuntbarsch. Seine schillernde blaue Färbung setzt attraktive Farbakzente in jedem Aquarium. Der Schmetterlingsbuntbarsch kann bis zu 7 cm groß werden und bei guter Pflege ein Alter von 3 Jahren erreichen. Diese Fische bilden Pärchengemeinschaften und sollten deswegen auch immer paarweise in einem Aquarium leben. Männchen und Weibchen sind auch für den Laien zu unterscheiden. Das Männchen hat eine deutlich längere Rückenflosse als das Weibchen und ist größer. Das Weibchen ist außerdem an seiner rötlichen Bauchfärbung zu erkennen.

Das Aquarium sollte für die Haltung von Schmetterlingsbuntbarschen üppig bepflanzt sein und über einen ausreichenden Platz zum freien Schwimmen verfügen. Für die Eingewöhnung plant man am besten sehr viel Zeit und Ruhe ein. Auch die regelmäßigen und notwendigen Wasserwechsel im Abstand von etwa ein bis zwei Wochen sind stets eine Ausnahmesituation für die stressempfindlichen Schmetterlingsbuntbarsche. Wer hierfür ein gutes Gespür entwickelt, kann damit rechnen, dass seine Schmetterlingsbuntbarsche für Nachkommen sorgen.

Die Eiablage erfolgt auf flachen Steinen oder in flachen gewühlten Gruben. Der Zeitpunkt des Ablaichens steht unmittelbar bevor, wenn beim Weibchen die Legeröhre zu erkennen ist. Um den Eierfraß durch die Elterntiere zu vermeiden, empfiehlt es sich, die Eier in einem Aufzuchtbecken gesondert zu pflegen. Schmetterlingsbuntbarsche bevorzugen ruhige Aquariummitbewohner wie z.B. die Roten Neonfische. Je weniger Stresssituationen sie ausgesetzt sind, um so größer ist die Chance, dass die Fische gesund bleiben. Beim Futter sind Schmetterlingsbuntbarsche völlig unkompliziert. Sie fressen Trockenfutter genauso gern wie Frostfutter. Eine sinnvolle Ergänzung dazu sind lebende Mückenlarven.

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