Sonnenschutz für Haustiere: Pfoten von Hunden drohen Verbrennungen

Dass man seinen Hund in der Sommerhitze nicht allein im Auto sitzen lässt, haben Hundebesitzer zum Glück eingesehen. Wer aber ahnt, dass schon bei einem harmlosen Spaziergang mit Hund im Hochsommer Verbrennungsgefahr für die empfindlichen Hundepfoten besteht?

Wenn die zarten Ballen von Hundepfoten mit heißem Metall in Berührung kommen, kann dies schwere Brandwunden nach sich ziehen. Auch Katzen können sich beim Klettern auf Dächern auf diese Art und Weise Verbrennungen zuziehen. Ebenfalls empfindlich für intensive Sonneneinstrahlung ist die Schnauze.

Hat sich Ihr Vierbeiner kleinere Verbrennungen zugezogen, sollten Sie die Stellen kühlen und mit desinfizierender Salbe behandeln. Wenn möglich, sollte die Wunde mit einem kleinen Verband bedeckt werden, da die Salbe sonst abgeschleckt wird. Sind größere Hautareale betroffen, sollte auf jeden Fall ein Tierarzt aufgesucht werden.

Hohe Ozonwerte können Tiere gesundheitlich ebenso beeinträchtigen wie Menschen. Für den Hund gilt deshalb dieselbe Verhaltensregel wie für ältere Menschen oder Kinder. Dazu gehört z.B. den großen Spaziergang mit dem Hund nicht in Zeit der größten Sonneneinwirkung zu legen oder das Tier zu intensivem Herumtollen zu animieren.

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