Thai-Katze: Der Urtyp der alten königlichen Siamkatze

Die Thaikatze stammt wie die Siamkatze aus dem ehemaligen Siam, dem heutigen Thailand. Seit den 70ger Jahren verdrängte der Wunsch nach immer schlankeren und zierlicheren Katzen den eigentlichen Urtyp der Siamkatzen. Aber es gibt diese intelligenten, hochsensiblen und sehr menschenbezogenen Katzen noch, allerdings mit neuem Namen: Thaikatzen. Die Thaikatze gehört zu den sogenannten Hundskatzen. Ihnen wird ein eher hundeähnliches Verhalten nachgesagt wird. Eine solche Einschätzung bezieht sich allerdings nur auf einen geringen Teil hundetypischer Eigenschaften, die man bei Thaikatzen beobachten kann. Eine davon ist sicherlich die enge Bindung an einen Menschen. Die Bindung zu ihrem Bezugsmenschen hält die Thaikatze ihr ganzes Leben lang treu aufrecht.

Eine andere Eigenschaft, die bei Katzenrassen nicht sehr häufig anzutreffen ist, sind die Fähigkeit und das Bedürfnis, sich über unterschiedliche Laute dem Menschen mitzuteilen und Wünsche zu äußern. Das Kommunizieren mit seinem Herrchen oder Frauchen ist eine Vorliebe, die die Thaikatze mit Hunden gemeinsam hat. Aufgrund dieser Verhaltensweisen kommen Thaikatzen auch in der Regel gut mit Hunden aus. Thaikatzen sind sehr intelligent, hochsensibel und trotzdem sehr robust. Thaikatzen sind neugierig, aktiv, temperamentvoll und bleiben auch im Erwachsenenalter verspielt. Die THaikatze ist nur bedingt eine Anfängerkatze. Sie neigt zu Eigensinn und Dominanz.

Die Haltung und Pflege der schönen und stolzen Tiere ist problemlos. Ihr Fell ist kurz und pflegt sich von selbst. Während des Haarwechsels reicht Streicheln mit feuchten Händen, einem angefeuchteten Tuch oder einer speziellen Bürste, um die abgestorbenen Haare zu entfernen. Thaikatzen gibt es in vielen hübschen Farbvarianten, die alle mehr oder weniger, die für diese Rasse typischen Abzeichen haben, d.h. Maske, Ohren, Beine, Füße und Schwanz weisen eine dunklere Farbe auf als der übrige Körper. Die Farbe des übrigen Körpers ist ausschlaggebend für die Zuordnung zu einem Farbschlag.

Die Thaikatzen sind erst mit etwa einem Jahr ausgefärbt, dunkeln jedoch im Alter insbesondere auf dem Rücken immer stärker nach. Da das Haar durch Pigmenteinlagerung dicker wird, bekommen Körperregionen mit weniger Fettschichten durch das dunkler gefärbte Fell eine bessere Wärmeisolierung. Daher bilden Thaikatzen, die in kälteren Regionen leben, dunklere Abzeichen aus als Artgenossen der gleichen Rasse, die in wärmeren Gegenden beheimatet sind.

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