Therapiehund entlaufen: Airedale Terrier Sandy spurlos verschwunden

Airedale Terrier Hündin Sandy ist das “Ein und Alles” von Roswitha Rath. Doch jetzt ist Sandy verschwunden. Sie entlief am 1.Juli im Raum Hangelar und ist seitdem nicht wieder aufgetaucht. Besonderes Merkmal der großen Airedale Hündin ist ein auffallend weißes Dreieck als Brustlatz.

An der Bundesgrenzschutzstraße in Hangelar wurde Sandy das letzte Mal gegen 13 Uhr von einem Polizeibeamten gesehen. Es folgten tagelanges Suchen, Verteilung von Hunderten von Flugblättern, Anrufe in Tierheimen, bei Wasserwerken, Tierärzten, Bauhöfen und die Aussetzung einer Belohnung von mittlerweile 1.000 Euro: Aber keine Spur von Sandy.

Selbst der Einsatz eines Suchhundes aus Mönchengladbach brachten keine Hinweise. Sandy ist Ehepaar Raths ganzer Stolz. Der braun-schwarze Airedale Terrier (10) lebt schon seit sieben Jahren mit ihnen zusammen. Für die Besitzerin hat Sandy eine ganz besondere Bedeutung: Das Ehepaar Rath überlebte die Tsunami-Katastrophe 2001 nur knapp.

Nach der Rettung stellten sich bei D. Rath schwerwiegende posttraumatische Störungen ein, die eine regelmäßige Therapie erforderten, aber nur die Hündin Sandy half D. Rath über alle Ängste und Selbstmordgedanken hinweg. Sandy übernahm die Rolle eines Therapiehundes. Familie Rath lässt nichts unversucht, um Sandy wiederzufinden.

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