Bei dem letzten Tierarztbesuch wurde eine Narkose nötig, da mein Münsterländermischling sich zwar viel gefallen lässt, aber auf keinen Fall freiwillig das Maul aufsperrt, damit seine Zähne nachgesehen werden können. Vor der Narkose muss immer gewogen werden und als dann die Spritze angesetzt wurde, meinte der Tierarzt, mein Hund sei zu dünn. Ich war ehrlich gesagt sprachlos und meinte auf dem Gesicht der MTA auch einen fast vorwurfsvollen Blick ausmachen zu können.
Nach kurzer Besinnugspause fragte ich dann, wie es zu dieser Einschätzung komme. Als Fausteregel gilt wohl folgendes: Ein Hund ist zu mager, wenn in Sitzhaltung seine gesamte Wirbelsäule deutlich bis zur Schwanzwurzel zu fühlen ist. Ich war überrascht. Im Gespräch versuchte ich mit dem Tierarzt herauszubekommen ob irgendeine gesundheitliche Störung vorliegen könne oder ob es einfach typisch für meinen Hund ist. Seine Futtermenge entspricht der empfohlenen Menge. Seine Verdauung ist eher weich geformt und er setzt täglich mehrmals Kot ab. Resumee: Ich soll zusätzlich Kohlenhydrate zufüttern und sein Gewicht beobachten. Vielleicht gehört er zu den schlechten Futterverwertern, d.h. vieles scheidet er unverdaut wieder aus. Mein erster Versuch mit Kartoffeln läuft.