Vor einigen Wochen erzählte ich hier von meiner Neuerwerbung "Pia": Pia stammt aus einem Zoofachgeschäft, das einen durchaus vertrauenswürdigen Eindruck macht. Sie war damals noch ein unscheinbarer Jungvogel aus der Familie der Nymphensittiche und sollte ab sofort die bessere Hälfte für unseren betagten, knapp 18-jährigen Nymphensittichsenior sein.
Seit ein paar Tagen bringt die junge Nymphensittichdame frischen Wind in unseren Vogelkäfig. Vor allem aber bringt sie frischen Wind und Bewegung in das Leben unseres Sittich-Seniors. Pia ist wirklich alles andere als schüchtern und zurückhaltend.
18 stolze Jahre wird unser Nymphensittich dieses Jahr. K.fips erfreut sich immer noch bester Gesundheit. Dass er seit seiner unfreiwilligen Einzelhaltung seine gesamte Aufmerksamkeit und seinen Charme an mich verschwendete, habe ich an anderer Stelle schon einmal erzählt: Aber 2007 ist einfach alles anders und das ist gut so.
Bei seinem ersten Weihnachtsfest in seinem jungen Hundeleben war unser großer Münsterländermischling Tammo 9 Monate alt. Er steckte mitten in der Pubertät, hatte nichts als Flausen im Kopf und sein liebstes Spiel, das er gerade für sich entdeckt hatte, bestand darin, alles in Besitz zu nehmen und zu verteidigen.
Der Weg zur täglichen Zahnpflege bei einem alten Hund ist aufwändig, aber er lohnt sich: Nachdem die erste Gewöhnungsphase an das tägliche Ritual, die Kontrolle alle Backenzähne in Ruhe zuzulassen, mit Erfolg abgeschlossen war, konnte nun eine weitergehende Übung begonnen werden. Mein Hund musste lernen, seine entspannte Haltung auch dann beizubehalten, wenn ich mit Fingern oder Wattestäbchen Zähne und Zahnfleisch "streichelte".
Jeder kennt das Sprichwort: Früh übt sich, was ein Meister werden will... Wie sieht es aber nun aus, wenn man das jugendliche und lernfreudige Alter längst überschritten hat und trotzdem etwas völlig Neues lernen muss? Genau vor dieser Aufgabe standen seit dem letzten Tierarztbesuch mein inzwischen gut 11-jähriger großer Münsterländermischling und ich. Unser Problem hieß "Zähne putzen".
Wie viele Menschen habe ich auch zur Zeit Urlaub und genieße die Waldspaziergänge mit meinem Hund zu Zeiten, zu denen ich sonst arbeiten muss und mein Hund zu Hause auf mich wartet.
Mein Münsterländer-Mischling ist nun gut 11 Jahre alt und topfit. Trotzdem fiel mir seit ein paar Monaten auf, dass er Mundgeruch hatte, der mir fremd und unangenehm in die Nase stieg. Ich vermutete eine Erkrankung und beobachtete ihn genau, konnte aber nichts feststellen. Auch sein Maul inspizierte ich, soweit er mich in Ruhe gucken ließ.
Als vor 17 Jahren unser Nymphensittich als Geburtstagsgeschenk für meinen Sohn bei uns einzog, war er ein Geschenk zur bevorstehenden Einschulung. Wir holten ihn damals aus einer Hobbyzucht. Inzwischen hat sein Besitzer längst Abi und studiert.
Bei dem letzten Tierarztbesuch wurde eine Narkose nötig, da mein Münsterländermischling sich zwar viel gefallen lässt, aber auf keinen Fall freiwillig das Maul aufsperrt, damit seine Zähne nachgesehen werden können. Vor der Narkose muss immer gewogen werden und als dann die Spritze angesetzt wurde, meinte der Tierarzt, mein Hund sei zu dünn.
Als ich dieses Bild sah, wurden Erinnerungen an "Chicken" wach. "Chicken" war ein Gummihahn und eine Zeitlang das Lieblingsspielzeug von Tammo, unserem Münsterländer-Mischling. "Chicken" quietschte herzzerreißend, wenn Tammo ihn ins Maul nahm, um ihn zu apportieren. Dabei achtete unser Hund immer darauf, dass er nicht zu fest zubiss.
Mit Hund im Zoo das geht nicht? Es geht nicht nur, ich kann es sogar wärmstens empfehlen. Mein Hund und ich haben den Erlebniszoo in Hannover besucht. Die Eintrittspreise erscheinen zunächst üppig und auch für Hundi muss Eintritt bezahlt werden, aber er darf auch bis auf eine Ausnahme alle Einrichtungen anschauen, besuchen, schnüffeln und bestaunen.
In der nächsten Feriensiedlung gibt es das fantastischste Kleinstrestaurant an diesem Küstenstreifen. Hier zaubert der Chef auf höchstens zwei Quadratmetern Küche, Salate, Schollenfilets, Steaks, Burger, die roten Pölse mit gerösteten Zwiebeln, Gurkenscheiben und Remoulade und natürlich die leckersten Pommes frites. Eine Minizapfanlage sorgt für Getränke.
Nichts als Strand und Wellen, Wind und Wolken, das klingt so schlicht und steckt doch voller Überraschungen. Man braucht nur einen wachen Blick oder eben eine superfeine Hundenase. Unser zweiter Ferientag meint es wieder gut mit uns.
Aufwachen in Dänemark ist wie alles in Dänemark von Gemütlichkeit geprägt. Die Betten sind weich, die Wände holzgetäfelt. Durch die Gardinen dringt nur gedämpftes Licht. Ein Blick in Tammos Ecke zeigt einen völlig zufriedenen, relaxt ausgestreckt auf seinem Polster liegenden Hund. Er schaut mich an, wedelt und beobachtet, wie der Tag wohl so weitergeht.
Wann fängt eigentlich der Sommer an? Ein Blick auf den Kalender verrät: den Frühling hatten wir schon. Aber eigentlich lassen mich all diese frustrierenden Bilder von Tiefs im Rudel kalt, kälter noch als das Thermometer zeigt: denn für meinen Hund und mich fängt der Frühling immer in Dänemark an. Genauer gesagt, schon beim Packen des Autos.
Kein Tag in Dänemark ist vollständig ohne eine langen Spaziergang am Strand und das gilt ganz besonders für einen Hundetag. Von unserem schönen Haus gibt es einen wunderschönen Wanderweg Richtung Strand: er schlängelt sich durch das leicht gewellte, mit Nadelbäumen bewachsene Dünenhinterland.
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