Ob es an Sherlock Holmes Hund von Baskerville liegt ist mehr als fraglich, aber große Hunde, die im Tierheim auf ein neues Zuhause warten, sind schwerer zu vermitteln als mittelgroße und kleine Hunde. Wenn so einen großen Vierbeiner auch noch schwarzes Fell ziert, dann sinken die Vermittlungschancen ins fast Aussichtslose.
Wieder habe ich eine lesenswerte Seite gefunden, die meine ganz besondere Sympathie hat. Schließlich gehört auch mein eigener Hund zu der Gruppe der mittelgroßen bis großen und vor allem pechschwarzen Hunde. Allerdings kam unser Tammo schon im Alter von ein paar Monaten zu uns. Wie er als ausgewachsener Hund einmal aussehen würde, war damals noch eins der ungelösten und spannenden Rätsel, die mit der Zeit gelüftet wurden. Er ist ein schlanker, hochbeiniger Hund geworden, mit federndem Gang, gelockten Ohren und befederten Beinen. Auch seine Rute ist buschig und er trägt sie oft so elegant nach unten geschwungen, dass ich schon häufig gefragt wurde, welcher Rasse unser schwarzer Mischling angehört. Er ist in allererster Linie unser „Hund“ und das Zusammenleben hat ihn wie uns geprägt. Natürlich bringt jeder Hund die ererbten Anlagen seiner Eltern mit, aber welche Eigenschaften er letztendlich zeigt und gerne zeigen möchte, weil er gefallen will, ist das Ergebnis einer lebendigen, wachsenden Beziehung zwischen Mensch und Tier. Wenn Sie immer schon ein Herz für große, schwarze Hunde hatten oder es entdecken wollen, dann empfehle ich den Besuch der Seite für schwarze Hunde. Sie versteht sich als Lobby der Mauerblümchen wider Willen in unseren Tierheimen. Allen großen schwarzen Hunden wünsche ich recht bald ein passendes Zuhause.