Wer passt auf meine Katzen auf, wenn sie nicht mit in die Ferien fahren? Am besten aufgehoben sind Haustiere, angefangen bei der Wüstenspringmaus bis hin zur Katzenfamilie, in der gewohnten Umgebung. Tiersitter sind nicht nur ein wirklich gute Vertretung als Dosenöffner, sie passen auch auf das verlassene Zuhause auf.
Private Tiersitter sucht man sich am besten schon eine Weile vor der geplanten Urlaubsreise aus. So können die Tiere sie vorher beschnuppern und haben in Abwesenheit von Frauchen oder Herrchen eine feste Bezugsperson. Der Deutsche Tierschutzbund organisiert jedes Jahr die Aktion "Nimmst Du mein Tier, nehm´ ich Dein Tier" - eine Tiertauschbörse für die Ferienzeit.
Selbst Hunde finden hier Übergangsherrchen. Als erste Anlaufstelle ist das örtliche Tierheim ideal. Dort gibt es Tipps und Adressen. Auch beim Tierschutzverein hilft man in Sachen "Tier und Urlaub" gerne weiter. Manchmal nehmen auch Tierheime fellige Feriengäste auf.
Wichtig ist, dass man sich rechtzeitig mit dem Tierheim in Verbindung setzt. Generell gilt: Je früher sich Herrchen um Bellos und Tigers Ferien-Unterkunft kümmert, desto besser. Last-Minute-Tiersitter sind deutlich schwieriger zu finden. Die Angebote des Tierschutzbundes sind kostenlos; denn die Betreuer arbeiten ehrenamtlich.
Für Pensionen nennt der Tierschutzbund einen Richtwert von 10-12 Euro pro Tag für einen Hund. Katzen kosten circa 8-10 Euro, Kleintiere die Hälfte. Private Tiersitter sollten sich vorher mit ihrem "Pflegekind" vertraut machen. Es empfiehlt sich außerdem, einen Betreuungsvertrag zwischen Herrchen und Tiersitter abzuschließen.
Weitere Informationen gibt es beim Tierschutzbund unter www.tierschutzbund.de.