Polizei warnt vor einem angriffslustigen Bussard in der Nähe von Jesteburg-Lüllau. Bevorzugte Opfer der brütenden Bussarde sind offensichtlich Frauen mit langen Haaren oder Kopftüchern. Der angriffslustige Vogel verteidigte in den vergangenen Tagen seine Brut im nahe gelegenen Horst, weil er sich durch die Frauen, die in der Nähe mit dem Fahrrad unterwegs waren oder joggten, bedroht fühlte.
Da die Aufzucht der Jungvögel sich bis etwa August hinzieht, ist mit weiteren Angriffen auf ahnungslose Passanten zu rechnen. Die Polizei will Warnschilder aufstellen, damit nicht noch mehr verletzte Opfer zu beklagen sind: eine Frau musste sich nach dem Verteidigungsangriff des Bussards in ärztliche Behandlung begeben. Die Bussarde sind nicht krank oder generell als gefährlich einzustufen. Allerdings duldet dieses Bussardpärchen zweifellos keine Menschen in unmittelbarer Nähe ihres Horstes.