In einem Vorort von Paris glaubte eine Mutter mitten im Horrofilm zu sein, als sie ihr neun Monate altes Baby schreien hörte und hineilte. Eine riesige Ratte hatte das schlafende Baby in den Finger gebissen und es am Kopf verletzt. Die entsetzte Mutter gab der Polizei zu Protokoll, dass die Ratte so groß wie eine Katze gewesen sei.
In einem Wohngebiet verflog sich eine Ente in Schloss Holte Stukenbrock im Kreis Gütersloh und prallte mit voller Geschwindigkeit gegen einen geschlossenen Rollladen. Der Blindflug endete für die Ente tödlich. Der Aufprall war so heftig, dass sich der Schnabel der Ente in den Rollladen bohrte und darin stecken blieb.
Igel sind zur Zeit auf Achse, um sich den nötigen Energievorrat für den Winter anzufuttern. Dabei geraten die immer hungrigen Schuppernasen manchmal unverhofft in einen tödlichen Hinterhalt. Achtlos fortgeworfene Verpackungen von Lebensmitteln, locken die Igel an. In Nürnberg rettete die Polizei einen Igel aus einem Eisbecher.
Die blinde Hornmilbe ist (vorläufig) das anerkannt stärkste Tier der Welt. Tübinger Forscher haben herausgefunden, dass die blinde Hornmilbe in der Lage ist das fast 1200fache ihres eigenen Körpergewichtes zu halten. Übrigens misst das stärkste Tier der Welt weniger als einen Millimeter.
Wer forscht, der findet und kein Tier ist zu klein.
Morgen sollten die Bauarbeiten für den umstrittenen Bau der Waldschlösschenbrück in Dresden beginnen, aber Dank einer zierlichen Fledermaus gibt es noch einmal einen Aufschub. Die Kleine Hufeisennase, eine Zwergfledermaus ist eine bedrohte Tierart und lebt vorzugsweise in Sachsen im Baugebiet der geplanten Brücke.
Bei Grabungen im Thüringer Wald haben deutsche und US-amerikanische Wissenschaftler ein etwa 290 Millionen Jahre altes Ursaurier-Skelett entdeckt. Es handelt sich bei dem Fund um ein etwa 80 Zentimeter langes Tier, das auch in den Rocky Mountains in den USA gefunden wurde.
Ornithologen der Universität Frankfurt am Main fanden nach eigenen Angaben heraus, dass die Hühner einen eingebauten Kompass besitzen. Demnach nutzen nicht nur Zugvögel, sondern auch Haushühner das Magnetfeld der Erde als Orientierungshilfe. Schon lange ist bekannt, dass unsere Singvögel über einen magnetischen Sensor verfügen.
Wieder einmal hat ein Rehbock eine ahnungslose Joggerin angegriffen. Dieses Mal machte eine Joggerin im Sauerland unliebsame und schmerzhafte Bekanntschaft mit einem aggressiven Rehbock. Nach Stierkampfart attackierte der Rehbock die völlig überrumpelte Joggerin.
Die Seehundbestände in Nord- und Ostsee sind zum dritten Mal in zwei Jahrzehnten von einem Massensterben bedroht. Ausgangspunkt ist wie bei den Staupe-Epidemien 1988 und 2002 die dänische Insel Anholt im Kattegat.An ihren Stränden wurden bis zum Wochenende die Kadaver von 48 verendeten Jungtieren angeschwemmt, sieben allein am Sonntag.
Nun ist es amtlich: die verendet gefundenen Wildvögel in Nürnberg, zwei Schwäne und eine Gans, sind mit dem H5N1- Virus infiziert. Es handelt sich um den Vogelgrippe-Virus, der auch für den Menschen gefährlich werden kann, teilte die Leiterin des Veterinäramts Fürth, Karin Köster, am Sonntag mit.
Ein großes Bienensterben wie zuletzt in den USA könnte es auch in Deutschland wieder geben.
Bei zwei Schwänen, die am vergangenen Dienstag, 19. Juni 2007, in Nürnberg am Wöhrder See tot aufgefunden wurden, besteht der Verdacht einer Infektion mit dem "Vogelgrippe-Virus", dem H5N1-Virus. Das hat das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen mitgeteilt.
Ein Rettungsschwimmer vom DLRG (Deutsche-Lebens-Rettungs-Gesellschaft) hat am Samstag einen Waschbären aus einer misslichen Lage befreit. Das Jungtier war mit drei Geschwistern und der Mutter an einem Stichkanal an der Scharfen Lanke in Spandau unterwegs, als es ins Wasser fiel.
Aus eigener Kraft konnte der kleine Bär nicht die senkrechten Wände des Kanals emporklettern.
Elefanten können vertraute und fremde Artgenossen an den Erschütterungen unterscheiden, die diese mit ihren Rüsseln im Erdboden erzeugen. Dabei handelt es sich um sehr tiefe, für den Menschen nicht hörbare Schallwellen, die sich über die Erdoberfläche und die Luft kilometerweit ausbreiten können.
Polizei warnt vor einem angriffslustigen Bussard in der Nähe von Jesteburg-Lüllau. Bevorzugte Opfer der brütenden Bussarde sind offensichtlich Frauen mit langen Haaren oder Kopftüchern.
Der Abschuss von Braunbär Bruno im vergangenen Jahr ist nach einem Beschluss des Verwaltungsgerichts München mit dem in der Bayerischen Verfassung verankerten Tierschutz vereinbar. Das Gericht wies am Donnerstag die Klage eines Rechtsanwalts gegen den Freistaat als unzulässig zurück.
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