Der Bewegungstrieb oder auch Betätigungstrieb übernimmt eine sehr wichtige Rolle im Leben wildlebender Tiere. Diese beiden Triebe sind Teil des Selbsterhaltungstriebes. Auch bei domestizierten Tieren, die sich eng an den Menschen anschließen wie z.B. der Hund, ist der Bewegungs- und Betätigungstrieb erhalten geblieben und muss ausgelebt werden können. Bei einem jungen Hund äußert er sich als unermüdliche Lust am Spielen. Jeder Hund braucht passend zu seiner Rasse und seinem Alter tägliche Bewegungs- und Spielangebote, damit er nicht nur körperlich gesund bleibt, sondern auch psychisch. Viele Verhaltensauffälligkeiten und Erziehungsprobleme resultieren aus Unkenntnis über die Bedürfnisse der einzelnen Hunderassen.