Sowohl Hunde als auch Katzen können einen Hitzschlag erleiden. Da die größte Gefahr jedoch in einem in der Sonne abgestellten Auto besteht, sind mehr Hunde betroffen als Katzen. Es reichen schon wenige Minuten Aufenthalt im aufgeheizten und ungelüfteten Auto aus, um einen Hund in Lebensgefahr zu bringen.
Hunde und Katzen regulieren den Wärmeaustausch über Hecheln. Der Wasserverlust, der hierüber entsteht, muss durch Trinken ausgeglichen werden. Er ist ganz ähnlich wie der Flüssigkeitsbedarf, der beim Menschen durch das Schwitzen entsteht. Kann das Tier nicht entsprechend für Abkühlung sorgen und auch kein Wasser zu sich nehmen, steigt die Körpertemperatur.
Erste Anzeichen eines Hitzschlages sind: Unruhe, eine weit herausgestreckte Zunge bei ebenfalls gestrecktem Hals, Taumeln und Erschöpfung. Steigt die Körpertemperatur unvermindert weiter bis etwa 43 Grad tritt häufig Bewusstlosigkeit ein.
Ein Hitzschlag ist ein medizinischer Notfall und gehört in ärztliche Behandlung. Erste Hilfe kann geleistet werden, indem man das Tier so schnell als möglich in den Schatten bringt und mit nassen Tüchern versucht den Körper zu kühlen.
Diese Maßnahme geschieht am besten behutsam durch Abreiben und sollte etwa 30 Minuten fortgeführt werden. Bewusstlose Tiere müssen in die stabile Seitenlage gebracht werden. Die Zunge muss dabei auf jeden Fall aus dem Maul gezogen werden, damit sie die Atemwege nicht verschließen kann.