Die Kastration ist bis heute die einzige sichere und vernünftige Art, mit dem Katzenüberschuss fertig zu werden. Der Weg zum Tierheim, um überzählige Kätzchen loszuwerden, ist leider ein viel zu häufiger Gang und sorgt regelmäßig für hoffnungslos überfüllte Katzenzimmer.
Eine Kastration kostet nicht viel und erspart vielen kleinen hilflosen Kittys eine ungewisse Zukunft. Kastriert werden sollten nicht nur Katzen sondern auch Kater. Es ist leider ein weit verbreitetes Vorurteil, dass den Tieren durch diesen Eingriff ein Stück Lebensqualität genommen würde.
Bei der Kastration wird die Katze durch eine Operation unfruchtbar gemacht, das heißt, bei der Katze werden die Eierstöcke, eventuell die Gebärmutter und beim Kater die Hoden entfernt.
Die Kastration ist eine eher harmlose OP, die mit modernen Narkosemitteln von einem Tierarzt durchgeführt wird.
Operiert werden können gesunde Kater ab 6 Monate und Katzen ab ca. 3 Monate. Was man über die Kastration wissen sollte: Kastrierte Katzen haben eine um etwa 5 Jahre längere Lebenserwartung! Kater und Katzen werden viel anhänglicher und häuslicher, wenn sie kastriert sind. Trotzdem bleiben sie gute Mäusefänger.
Wußten Sie außerdem schon, dass die Kastration - egal ob bei Katze oder Kater - nicht schuld daran ist, wenn das Tier dick wird? Jedes Tier wird nämlich bei falscher Fütterung dick. Bei einer ausgewogenen Ernährung bleibt Ihre Katze auch nach der Kastration schlank.
Kastrierte Katzen danken den Eingriff mit ausgeglichenem Wesen und stabiler Gesundheit. Alle Langzeitstudien belegen, dass die Kastration keinen Einfluss auf das katzentypische Verhalten und Leben hat. Katzen aus Tierheimen sind in der Regel bei Abgabe immer kastriert.