Tumoren treten bei allen höheren Lebewesen (auch bei Pflanzen) auf. Unter Tumoren versteht man im weiteren Sinn jeglichen erhöhten Platzbedarf (Raumforderung) eines Gewebes (Intumeszenz), oder eine tastbare Verhärtung z. B. auch eine Schwellung bei einer Entzündung oder Zyste.
Der Begriff Tumor steht in der Medizin für eine umschriebene Zunahme des Gewebsvolumens. Unerheblich ist zunächst die Ursache für die Gewebsvermehrung. Synonyme in einer zweiten, engeren Bedeutung sind die Begriffe Neoplasie und Gewächs, die durch Fehlregulationen des Zellwachstums entstehen.
Neoplasien können jegliche Art von Gewebe betreffen, sie können benigne (gutartig) oder maligne (bösartig) sein. Je nach Ort (Lokalisation) des Tumors und der Funktion des durch ihn geschädigten Gewebes kann es zu einer Fehlfunktion von Organen mit Beeinträchtigung des Gesamtorganismus bis zum Tod kommen. Bösartige Tumoren sind die Ursache der Krankheit Krebs.