Welcher Typ Hundebesitzer bist du? Finde es heraus!

Die Psychologie schafft Ordnung im Dschungel aller Möglichkeiten als Individuum, das sein Leben mit einem Hund teilt, einer Gruppe zugeordnet zu werden: Die Wissenschaftler haben lediglich drei Typen gefunden. Das beruhigende Ergebnis vorweg: Insgesamt werden uns Hundebesitzern gute Haltungsnoten bescheinigt. Aber 25 von 100 untersuchten Mensch-Hund-Beziehungen sind als mangelhaft einzustufen, weil diese Menschen mit dem Besitz und der Haltung des Hundes nur ihre eigenen Interessen und Ziele verfolgen.

Der auf Prestige bedachte Hundehalter ist der Typ 1. Er braucht den Hund um sein eigenes Selbstbewusstsein zu stärken und sein Ansehen bei anderen Menschen aufzuwerten. Ob diese Rolle seinem Hund gefällt oder mehr noch, ob der Hund diese Rolle überhaupt ausfüllen kann, interessiert Typ 1 wenig bis gar nicht. Die Gefahr bei Typ 1 ist groß, dass er den Hund zu sehr menschliche Fähigkeiten und Eigenschaften unterstellt und völlig vergisst, dass der Hund als Partner eine verständnisvolle und einfühlsame Eingewöhnung und Erziehung benötigt, damit die Partnerschaft zwischen Mensch und Hund harmoniert.

Typ 2 hat die Chefrolle in seinem Leben dem Hund überlassen. Sein Hund ist das Zentrum seines Lebens. Die Bedürfnisse seines Hundes bestimmen den Ablauf des Alltags und auch den der Feiertage. Typ 2 geht völlig in der Rolle des Hundebesitzers auf. Das Tier ist sein ein und alles, seine volle Aufmerksamkeit gilt dem Wohlbefinden des Hundes, allerdings ohne den Hund zu vermenschlichen. Der Hund kann sich glücklich schätzen, zumindest bekommt Typ 2 ausgezeichnete Noten was die Qualität der Mensch-Hund-Beziehung angeht. Dem Glück fehlt nur noch ein Freundeskreis. Typ 2 ist lieber mit Tieren als mit Menschen zusammen, begegnet seiner Mitmenschen aber freundlich und rücksichtsvoll und erzieht seinen Hund ebenfalls zu gutem Benehmen in der Öffentlichkeit.

Der dritte Typ Hundehalter ist naturverbunden und steht mitten im Leben. Er nimmt sich Zeit um seinen Hund aktiv auszulasten, hat einen intakten Freundeskreis und nutzt seinen Hund um neue Leute zu treffen und kennen zu lernen. Er ist der nette Typ von nebenan mit ebenso nettem Hund oder die sympathische (junge) Dame mit ebenfalls nettem Hund von gegenüber, beide nehmen sich Zeit, ein kurzes Schwätzchen zu halten und wenn es um Hunde geht, helfen sie gerne auch mit Fachwissen und guten Tipps aus. Da ist es schon selbstverständlich, dass Typ 3 bei Psychologen sie Bestnoten erzielt. So sieht die perfekte Mensch-Hund-Beziehung aus. Wer bin ich aber nun selbst? Ich stelle als Nichtpsychologe ernüchtert fest, dass ich, wenn ich ehrlich bin, von allen Typen etwas habe…

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