Ohrreinigung beim Hund: Für manche Hunderassen ein regelmäßiges Muss

Ohren kontrollieren gehört zu den regelmäßigen Pflegemaßnahmen beim Hund. Der Blick ins Ohr zeigt meistens nichts Ungewöhnliches: die Haut ist unverletzt, frei von Verkrustungen und der Geruch ist neutral. Bei manchen Hunden reicht die Reinigungskraft der Natur allerdings nicht aus, um die Ohren gesund zu erhalten. Betroffen ist häufig zum Beispiel Pudel.

Manche Hunde leiden regelrecht unter der Ansammlung von Ohrenschmalz im Gehörgang. Die Ursache dafür liegt oft in einer erblich bedingten Anlage, bei der der Gehörgang stark behaart ist und ein selbsttätiges Abfließen des Ohrenschmalzes verhindert. Pudel sind u.a. eine Rasse, die unter diesem Problem leidet. Betroffen sind aber auch viele andere Hunderassen und Mischlinge mit langhaarigem Fell und Schlappohren. Für alle diese Hunde gilt, dass die Ohren regelmäßig gereinigt werden müssen. Altes Schmalz würde sonst im Gehörgang verfaulen und eine eitrige Ohrentzündung auslösen. Außerdem besteht in solchen Fällen die Gefahr einer sehr schmerzhaften Mittelohrentzündung.

In machen Fällen sind die Produktion von zu viel Ohrenschmalz oder ein sehr eng angelegter Gehörgang die Ursache für den Ohrenzwang. Auch in diesen Fällen muss die Ohrreinigung von Hand unterstützt werden um Entzündungen zu vermeiden. In jedem Fall sollte ein Tierarzt zur Beratung hinzugezogen werden. Bei zu viel Behaarung im Gehörgang kann ein Auszupfen der Haare helfen. Vorsicht ist bei der anschließenden Reinigung des Gehörganges geboten. Anders als beim Menschen ist der Gehörgang beim Hund nicht gerade sondern abgewinkelt. Der Einsatz eines Wattestäbchen ist deswegen nicht sinnvoll. Der Tierarzt oder die Tierärztin wenden meistens flüssige Ohrreiniger an, die unter Anleitung auch zu Hause zum Einsatz kommen können.

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